Der Deutsche „Roswell“ Fall: Großmoor 1957

 

UFO-Absturz nahe Hamburg-Harburg!

von Axel Wellner

 
 
 

Im Dezember 1999 bin ich rein zufällig auf die Zeitungsdokumente über den Großmoor-Vorfall gestoßen als ich bei dem Leserservice der BILD-Zeitung wegen eines anderen UFO-Vorfalls nachfragte. Diese alten Zeitungsberichte vom 2.-6. Dezember 1957 beweisen, dass es in Deutschland doch zu einem Absturz eines unerklärlichen Phänomens kam. Er ist vielleicht nicht in dem Ausmaße wie der Vorfall nahe „Roswell“, der zehn Jahre zuvor passierte (1947), trotzdem können wir jetzt davon ausgehen, auch nach meiner Anfrage beim Bundesministerium der Verteidigung (BMdV), dass eine UFO-Vertuschung auch in der Deutschen Bundesregierung existiert. Es ist sehr erstaunlich, dass bis heute in der Literatur der UFOlogie kein einziges Wort über diesen Vorfall erwähnt wird. Nach dem ich nun recherchierte, fand ich bemerkenswerte parallele Fälle, wo man verschiedene Perspektiven für die Wahrheit findet.

 

 

Großmoor, Sonntag, der 1. Dezember 1957:

 

Die Familie Blöhs war gerade gemütlich am Kaffeetrinken, als der Vater Walter, der Musiker war, das Fenster öffnete und die ganze Familie durch ein grelles Licht aufschreckte, das soeben vorbeiflog und das Zimmer für wenige Sekunden taghell aufleuchten ließ, „als wenn ein Blitz unmittelbar vor dem Haus eingeschlagen hätte“, wie Her Blöhs meinte. „Der glühende Körper, der durch die Luft sauste, hatte die doppelte Größe eines Fußballs und kam aus Richtung Harburg. Herr Blöhs soll sogar eine metallisch glänzende Spitze in der Feuerkugel gesehen haben. Sekunden später schlug die Feuerkugel in die nahegelegene Wiese ein. Eine einen Meter hohe Qualmwolke stieg auf, die eine grünlich und blau schimmernde Farbe hatte.“ Dies passierte gegen 16.20 Uhr in dem kleine Vorort Großmoor. Der Vater Blöhs rannte sofort raus zum Bauern Joachim Penz, welcher derzeit der Bürgermeister von Großmoor war, um von diesem Objekt zu erzählen. Ein anderer Beobachter kam ihn aber zuvor. Herr Penz lag auf seinem Sofa als dann das Telefon klingelte. Nach dem Herr Penz vom Nachbarn Bauer Flügge die telefonische Mitteilung erhielt, dass in seinem Hof, etwa 60 Meter vom alten Bauernhaus entfernt, etwas abgestürzt sei, benachrichtigte er sofort den Polizeimeister Komenda vom Polizeiposten Over. Zusammen mit den angetroffenen Herrn Blöhs und seinen zwei Söhnen, Helmut und Herbert, der auch den geheimnisvollen Flugkörper beobachtete, suchte Herr Penz auf seiner Wiese nach der Aufprallstelle.

 

Andere Leute, die kurze Zeit dazu kamen, konnten diesen Feuerball allerdings auch gut sehen. Einer war in der Lage, die Flugbahn am besten zu sehen. Es war der Bauer namens Flügge, der meinte, sie gleiche dem eines Artilleriegeschosses. Und Frau Emmy Oelert sprang sogar vor Schreck vor ihrem Fahrrad, weil sie mit einer Explosion rechnete: „Ich kam auf meinem Fahrrad aus Richtung Over, als es geschah. Eine glühende Kugel von der Größe eines Fußballs raste mit schillerndem Feuerschweif über die Häuser von Großmoor hinweg. Aber nichts passierte.“ Ein anderer öffentlich benannter Zeuge war der Bauer Heinrich Bosselmann. Er hatte das rote Objekt bemerkt, als er aus dem Fenster schaute: „Unser Zimmer war auf einmal unnatürlich hell. Ich stürzte sofort nach draußen.“ Leute, die aus Aachen und aus der Nähe von Bremen kamen, behaupteten, dass sie diesen roten Feuerball auch in großer Höhe sahen, bevor er überhaupt bei Großmoor abstürzte.

 

Sieben Beamte waren schon bei der Aufprallstelle nach dem abgestürztem Objekt suchen. Sie fanden auch schließlich einen metallischen, hellgrauen Trichter, der sieben bis acht Millimeter groß war, „so ähnlich wie ein Fünfmarkstück“, und der aus dem Boden ragte. In einem Umkreis von etwa zwei Metern war die Grasnarbe verbrannt, wie die Augenzeugen feststellen konnten. Die Polizei verbat aber dann aus Sicherheitsgründen diesen Trichter anzurühren und sperrte das Gebiet ab. Auf dem Gras und auf dem Wasser des Schlammgrabens konnte man eine weißliche Substanz sehen. Die hauchdünne Eisdecke der Grabens war zersplittert und das Wasser wies auch schon eine quecksilberne Verfärbung auf. Als man Stunden später im Moor diesen eigenartigen Trichter betrachten wollte, fand man nichts mehr vor. Er war spurlos verschwunden. Alle glaubten, dass dieser im Moor versunken war. Die Polizeibeamten versuchten zusammen mit den Bewohnern bis gegen 22 Uhr den Trichter wieder zu finden, aber leider vergeblich. Am Tag darauf schrieb man in der Hamburger Morgenpost einen großen Artikel darüber, welcher der Auftakt einer tagelangen Berichterstattung in den Medien war. Der Feuerball war das Gesprächsthema Nr. 1 für die Dörfer Groß- und Kleinmoor! Alle spekulierten, dass es sich um ein Trägerrakte einer der beiden Sputnik-Satelliten handeln würde. Eigentlich war es nicht möglich zu sagen, ob die Raketen noch im Orbit waren und ob sie überhaupt abstürzten. Denn in einem Artikel von der Bildzeitung vom 3. Dezember steht geschrieben, dass das Radio Moskau die Trägerraketen nicht mehr erwähnt hatte, obwohl sie ausführlich auf die Satelliten und dessen Flugbahnen eingingen. Komischer Weise wird auch genau darunter vermerkt, dass die Wissenschaftler aus dem Westen die Moskauer Angaben bezweifeln, dass die Raketen am Montagmorgen noch um die Erde gekreist seien. Viele Beobachtungsstationen aus dem Westen sahen am Sonntag keine Raketen mehr. Da stellt sich doch die Frage, ob es wirklich nur eine Trägerrakete gewesen ist, die abgestürzt ist? Die Hamburger Sternwarte vermutete einen Meteor. Der zuständige Dr. Kox erklärte: „Uns erscheint das der Wahrheit am nächsten zu liegen. Meteore brauchen nicht unbedingt senkrecht zur Erde zu fallen. Sie können auch eine Bahn wie Artilleriegeschosse haben.“

 

Die Behörden riefen für den zweiten Dezember viele Soldaten der Bundeswehr auf, weil es auch ihnen nicht mehr geheuer war. Die Pioniere gruben und suchten unter schwersten Bedingungen. Einer wäre fast sogar im Moor versunken. Wegen dieser sehr spannenden Angelegenheit, kamen Dutzende von Reportern, Fotographen und Kameraleuten der Wochenschauen und des Fernsehens auf die moorige Wiese bei Großmoor. Die Soldaten ließen sich aber nicht von der langen Suche unterkriegen. Einer behauptete immer mit guter Laune, dass er den Hund Lejka bellen höre. Von der Polizei wurde auch der Sprengmeister Walter Merz mit seiner Gehilfe zu dieser Suche herangezogen. Der Sprengmeister suchte zweimal das aufgegrabene Gebiet mit einer Spezialsonde nach Metallstücken ab, aber keine Anhaltspunkte. Für die Wissenschaftler war sicher, dass es kein Meteorit gewesen ist, denn diese sind eigentlich eisenhaltig. Auch auf Radioaktivität wurde der Boden untersucht, ohne dass der Geiger einmal ausschlug. Man glaubte auch nicht mehr, dass sich militärische Stellen weiter um die Herkunft des Objektes kümmern. Zuerst gab das Bundesverteidigungsministerium sein Interesse bekannt, dann erklärte es allerdings der Bildzeitung „Wir sehen im Augenblick noch keine Veranlassung, uns um den geheimnisvollen Himmelskörper zu kümmern“. Nach einigen Stunden wurde die Suche ergebnislos abgebrochen. Nur die Rückstände können jetzt nur noch Aufschluss geben. Nach der ersten Untersuchung der aufgefundenen Verbrennungsrückstände, erklärte der Professor Drescher-Kaden vom Mineralogischen Institut der Hamburger Universität „Der geheimnisvolle Flugkörper war ein von Menschenhand geschaffenes Objekt.“ Nach einer mikrochemischen und spektralen Analyse der gefundenen, weißen Oxydasche stand für Prof. Drescher-Kaden fest, „dass es sich hierbei um eine Leichtmetalllegierung namens Aluminium handeln würde, bei der Megnesiumoxyd stark überwiegt und welche man auch bei einem Bau einer Rakete verwenden würde. Es sind Reste von Titan.“ Prof. Drescher-Kaden erklärte auch später, weil er die Menschen nicht unnötig aufregen wollte, dass vor dem Vorfall bei Großmoor schon zwei unbekannte Flugobjekte abstürzten. Der erste geheimnisvolle Himmelskörper wurde drei Wochen vor dem Großmoor-Absturz im Norden von Hamburg gemeldet. Auch dort ergaben die Untersuchungen der Asche deutliche Spuren von Aluminium, Titan und Zink. Bei zweien Absturz bei Schwanenwik, welcher einige Tage vor Großmoor passierte, konnte man keine Rückstände finden. Nach Großmoor gab es erstaunlicher Weise noch einen vierten Absturz. Am Morgen des Mittwochs, den 30. Januar 1958 rief ein Meteorit eigenartige Lichterscheinungen über Teile der Bundesrepublik, Dänemark und über die Niederlande hervor. Wahrscheinlich soll er im Freibad Ostend in Hamburg-Wandsbek eingeschlagen sein. Viele konnten das Herabstürzen des hellen Leuchtkörpers beobachten. Die Feuerkugel durchschlug die Eisdecke, die das Badebecken bedeckte, wie die Bademeisterin des Freibades es unmittelbar beobachtete. Am Donnerstagvormittag besichtigte der Direktor des mineralogischen Instituts der Universität Hamburg die Einschlagstelle. Wegen dem aufgetretenen Tauwetter konnte nur gesagt werden, dass das herabgestürzte Objekt wahrscheinlich in im 40cm im Durchmesser großer Meteorit gewesen ist. Taucher versuchten das Objekt auf dem Grund des Badebeckens einer Tongrube zu finden. Der an diesem Objekt interessierte Prof. Larin von der Hamburger Sternwarte vertrat auch die Ansicht, dass der Körper zu einem Meteoritenschwarm gehört haben könnte. Man rätselte weiterhin darüber genauso, wie es die Fachleute über das Objekt von Großmoor taten: War es eine im Orbit zusammengeschmolzene Trägerrakete? Ein Splitter einer interkontinentalen Rakete von den Sowjets? Oder war es ein von der Luftfahrt neu verwendetes Lichtsignal?

 

Aufschluss könnte vielleicht der Artikel der britischen Zeitung Scarbarough Evening News vom 20. Februar 1997 geben. Dort gab der UFOloge Stephen Balon aus Pinnington, Lancashire bekannt, dass er nach einem Objekt suche, das im Dezember 1957 in einem Moorgebiet in Scarbarough, eine Küstenstadt in Nord Yorkshire abstürzte. Zwei Bewohner, Fred Taylor und Frank Dickenson, sahen östlich des Stadtgebietes beim Spaziergang im Silpho Moor ein rotes, glühendes Objekt, welches abstürzend am Himmer erschien. Sie fanden, nach dem sie ihre Taschenlampen holten, einen rauchenden Krater im Moor, wo ein silberner Gegenstand darin lag. Als das Ding sich endlich abkühlte, schnitten es die Männer mit einem Messer auf und fanden ein kleines Buch, was mit unentzifferbaren Hieroglyphen auf 17 Seiten beschrieben war. Diese Hieroglyphen wurden von einem Raummenschen namens Ulo geschrieben und unterhalb der Scheibe waren noch mehr Schriftzüge, die angeblich den Weg zur Erde beschreiben. Später, nach dem Tod der beiden Finden, bekam Anthony Parker das Buch zusammen mit dem Objekt. Nun versucht Balon diese Gegenstände ausfindig zu machen. Das britische Verteidigungsministerium und die Royal Air Force „RAF“ meinten, diese Geschichte wäre ein Schwindel. Die Yorkshire Post vom 9. Dezember 1957 zeigt eine Fotografie der Silpho-Scheibe, doch das Merkwürdige daran ist, dass in allen Büchereikopien die Seiten zwei und drei entnommen wurde...

 

Wenn so ein außerirdisches, Nachrichten bringendes Objekt auch im Hofe des Bürgermeisters Penz abgestürzt ist, stellen sich nur zwei Fragen: Ist das Objekt im Moor versunken oder hat jemand es gefunden und rückt es nicht mehr heraus?? Haben die Pioniere der Bundeswehr für das Verteidigungsministerium etwa den Postboten gespielt?

 

Wenn man den UFO-Kontaktlern Glauben schenken kann, sind diese Feuerbälle von den Planetenmenschen geschickte Telemeterscheiben, die für Späh- und anderen Arbeiten eingesetzt werden. Der berühmte Kontaktler George Adamski sagte, dass eine Aufgaben u. a. der Telemeterscheiben es sei, nukleare Strahlungen zu absorbieren und zu neutralisieren. Sein dänischer Co-worker, Hans-Christian Petersen, gab mir eine nähere Erklärung dazu. Der ehemalige Major schrieb mir, dass die Venusier, laut Adamski, wollten, dass er persönlich so eine Telemeterscheibe zu Gesicht bekommen sollte. So sah er dann auch zusammen mit Freunden zur gleichen Zeit als der Großmoor-Vorfall war, eine an seiner Terrasse herabstürzende Telemeterscheibe in dem kleinen Vorort Veggerby, in der Nähe von Kopenhagen. Sie gruben und fanden in einer Tiefe von etwa 1,95 Metern eine braune Masse, die ungefähr 2-3 Liter betrug und später in einem Labor untersucht wurde. Das Resultat war, dass nur Pflanzenreste und Wasser zu finden war (Anm.: In der Hamburger Morgenpost vom 4. Dezember 1957 stehen: „Auf der Moorwiese des Bürgermeisters Joachim Penz in Großmoor ist seit gestern wieder Ruhe. Wo der Rätselhafte Feuerball von Harburg niedergegangen sein soll, blieb ein großes wassergefülltes Loch zurück.“) Major Petersen erklärte mir weiter, dass die Telemeterscheiben nach ihren Arbeiten sich einer chemischen Reaktion hingeben, die automatisch ausgelöst wird, so dass sie gezwungen sind abzustürzen und sich somit selber vernichten. Viele Jahre behielt er diese Masse in einem Glas bei sich zu Hause und sah zu, wie es sich langsam zu ganz reinem Wasser verwandelte. Damals hatten Major Petersen und seine Freunde das gleiche Phänomen in verschiedenen Plätzen in Dänemark gehabt. Könnte ja eine sehr gute Erklärung für das plötzliche Verschwinden der auftretenden und abstürzenden Feuerbälle sein? Dies würde erklären, wohin der Trichter bei Großmoor verschwand. Aber was ist dann mit dem Objekt vom Silpho Moor? Trifft es wirklich zu mit dem Absorbieren nuklearer Energien durch Telemeterscheiben, sollte man sich mal Gedanken darum machen, was es früher mit der US Air Force Basis in Kirtland auf sich hatte. Dort wurden meistens seit 1949 viele kleine, grüne Feuerbälle gesichtet, die verschiedene Bahnen flogen. Alles besser bekannt als das Projekt „Twinkle“ (Funkeln). Wurde dort etwa mit solchen nuklearen Energien gearbeitet? Wenn das so ist: Was ist dann in Norddeutschland im Jahre 1957 gewesen? Und was ist mit heute?

 

Durch einen Artikel „Weihnachtsstern“ aus der Bildzeitung vom 22. Dezember 1999 kann man gut erkennen, dass auch nach über 40 Jahren immer noch dieses Feuerball-Absturz-Phänomen“ gibt. Ein Foto vom Feuerball mit seinem langen Schweif wurde auf die Titelseite gebracht und im Mittelteil konnte man darüber lesen, wie sämtliche Zeugen aus ihrer Perspektive dieses Phänomen gesehen haben und was sie darüber denken. Sogar heute gibt es noch immer keine Erklärung über dieses Phänomen. (Anm.: Siehe auch meinen Beicht „Wie UFO-Sichtungen mein Leben prägten“. Dort schildere ich meine Sichtung eines herabstürzenden Feuerballs, die ich am 25. Oktober 1997 gemach habe.)

 

Auch ich habe einen herabstürzenden Feuerball beobachten können und keine Erklärung gefunden. Am 25. Oktober 1997 sah ich alleine im Stadtteil Marli (St. Gertrud) in der Hansestadt Lübeck eine rote Feuerkugel, als ich von einem Freund auf dem Weg nach Hause war. Sie kam aus dem Nordwesten uns schien in westlicher Richtung langsam zu fallen. Ich lief hinterher und in der Nähe von unserem Wohnhaus bin ich dann vor der Adolf-Ehrtmann-Straße im Neubaugebiet stehengeblieben, da der Feuerball nun im Horizont zu verschwinden schien. Als dieser dann vollkommen verschwunden war, kam ein dunkler Helikopter und umkreiste unmittelbar die Absturzstelle des Feuerballs. Ungefähr fünf Minuten später hörte ich dann Sirenen. Leider kann ich mich nicht mehr daran erinnern, ob es sich um die Feuerwehr, den Rettungsdienst oder die Polizei gehandelt hat.

Ich fragte bei der Lübecker Sternwarte (Johannes-Keppler-Schule) und bei unserem Flughafen in Blankensee an. Von der Sternwarte erhielt ich als Antwort vom Leiter persönlich, dass zu diesem Zeitpunkt keine Kometen oder Meteoriten gesichtet wurden. Von Blankensee habe ich die Nachricht erhalten, dass zu diesem Zeitpunkt weder Flugunfälle noch andere Dinge dort bekannt seien. Auch haben sie keine Pilotenberichte über Sichtungen von unbekannten Flugobjekten. Das, was ich gesehen haben, kann man aber nur definitiv als Unbekanntes Flug Objekt bezeichnen.

 

Bezüglich meiner schriftlichen Anfragen über den Großmoor-Vorfall beim Bundesverteidigungsministerium und beim Bundesarchiv/ Militärarchiv konnte mir nur berichtet werden, dass keine Unterlagen gefunden wurden. Als ich dem Verteidigungsministerium meine Anfrage bezüglich ihres Interesses an Großmoor („Nicht nur die Fachleute sehen dem Abschluss dieser Untersuchung mit Spannung entgegen. Auch das Verteidigungsministerium in Bonn und andere militärische Stellen sind daran interessiert.“ Zitat aus dem Artikel „Vor Großaktion ‚Himmelskörper’, BILD 4. Dezember 1957) stellte, wurde, wurde ich regelrecht abgewimmelt. Sie fänden keinen „Hinweis“ auf die von mir erwähnten Geschehnisse, wie sie in meinem zweiten Antwortschreiben berichteten, also solle ich keinen weiteren Schriftwechsel in dieser Sache führen! Auf ein weiteres Schreiben, wurde mir erst gar nicht mehr geantwortet. Somit servierten sie den Grund zur Annahme einer möglichen Verschwörung innerhalb der Deutschen Bundesregierung!

 

Weitere Berichte von der UFO-Welle 1957 (einige Zitate aus Deutschen Zeitschriften)

 

Feuerball abgestürzt

 

„Ein großer Feuerball ist nach Angaben des Äronautischen Amtes am Donnerstag, den 10. Oktober 1957 gegen vier Uhr früh, in der Nähe von Myton im amerikanischen Staate Utah abgestürzt. Ein Flugzeug sei aufgestiegen, um die Absturzstelle in Augenschein zu nehmen. Wie er ergänzend verlautet, bewegte sich der ‚Feuerball’ vor dem Absturz in südwestlicher Richtung.“

 

 

Meteor gefährdet Flugzeug

 

„Ein riesiger Feuerball, der nach einigen Berichten so groß wie ein Haus gewesen sein soll, raste am 11. Oktober 1957 über den Westen der Vereinigten Staaten hinweg und traf um ein Haar ein Transportflugzeug der amerikanischen Marine mit 20 Menschen am Bord. Er schlug schließlich in der Nähe von Myton im Staate Utah auf. Nach Ansicht der amerikansichen Luftfahrtbehörde kann es sich um einen Meteor gehandelt haben.“

 

 

Es sputnikt in Norwegen

 

„Der Bauer Nils Lyshaug aus Snertingdal in Mittelnorwegen hat die norwegische Militärbehörden davon unterrichtet, dass am Sonntag, den 11. November 1957, über seinem Hof ein ‚geheimnisvolles Flugobjekt’ explodiert sei. Das norwegische Oberkommando in Oslo hat daraufhin zwei Offiziere nach Snertingdal geschickt, die den Bericht des Bauern an Ort und Stelle prüfen sollen.“

 

(c)2008 Axel Wellner

 

http://www.verschwoerungen.info/index.php/Gro%C3%9Fmoor-Vorfall

Hamburger Morgenpost vom 02.12.1957

BILD-Zeitung vom 03.12.1957



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